Monthly Archives: März 2011

[Tipp des Tages] Anschaffung und Einrichtung eines kostenlosen FTP-Servers

Hallo,

heute zeige Ich dir, wie du einen kostenlosen FTP-Server finden und Dateien darauf hochladen kannst. Außerdem wie du Verzeichnisse mit einem Passwort schützt.

Fangen wir also damit an, einen Hoster zu finden. Ich nehme, wie auch schon oben in der Adresszeile an der URL zu sehen ist, den Hoster Square7.ch. Da Ich dir natürlich einen Hoster vorschlage, mit dem Ich selbst Erfahrung habe, würde Ich dir Square7.ch oder Bplaced.net anbieten. Du kannst bei bplaced wählen zwischen 2 Paketen:


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Ich zeige mein Beispiel mit Square7.ch.

Gib also zuerst einen Benutzernamen ein. Das ist auch der Teil, der in der URL vor ‘square7.ch’ steht.
Zum Beispiel ‘Benutzer.Square7.ch’. Geben Sie also den gewünschten Benutzernamen in’s Feld ein:


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Bevor du nun auf ‘Registrieren’ klickst, kannst du noch checken, ob dein gewünschter Benutzername noch frei ist. Klicke hierfür auf den Button ‘Check’. Daraufhin wird eine Meldung ausgegeben. Ist der Name bereits vergeben (“Dieser Benutzername ist leider bereits vergeben!” wird ausgegeben), gib nun einen neuen ein, ist er noch frei (“Dieser Benutzername ist noch frei!” wird ausgegeben), kannst du nun auf ‘Registrieren’ klicken.
Prompt wirst du auf den nächsten Bildschirm weitergeleitet:


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Wie schon auf dem Bild zu sehen, gibst du hier nun deine Email Adresse ein (an die dann der Bestätigungslink geschickt wird) und vergibst ein Passwort, mit dem du dich dann auf Square7.ch einloggst.


Bestätige, dass du die AGB gelesen hast und checke oben noch einmal deine Eingaben (Benutzername und eingegebene Email-Adresse). Stimmt soweit alles, kannst du nun auf “Anmeldung” klicken.


Der nächste Schritt ist nun, in deinem Email Postfach nach einer eingegangenen Mail von square7 zu sehen, in der ein Bestätigungslink ist, auf den du nun klicken musst. Du wirst damit auf die Square7.ch Seite weitergeleitet. Navigiere dann zum Square7-Startformular und logge dich mit deinem Benutzernamen und deinem Passwort dort ein.
Du musst dich im übrigen wenigstens 1x halbjährlich dort einloggen. Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du einmal im FAQ stöbern.

Du siehst nun nach dem einloggen die Startseite:


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Du siehst hier eine allgemeine Übersicht. Gehen wir das doch mal eben durch:
Zuerst: Wieviele FTP-Konten in Gebrauch sind. Das ist standardgemäß eins. Über das Navigationsmenü Rechts kannst du im Punkt “FTP-Verwaltung” ein neues FTP-Konto hinzufügen, welches dann -nach dem Beispiel auf dem Bild- in der Form “link275_[NAME].square7.ch” angelegt wird, wobei “[NAME]” durch den neu eingegebenen Kontonamen ersetzt wird ;)
Danach noch, wieviele Datenbanken von 12 gerade angelegt sind. Auch hier kannst du im Navigationsmenü zur linken im Punkt MySQL-Datenbanken deine Datenbanken anlegen. Nächster Punkt: Domains. Wieder in der linken Seite unter “Domaineinstellungen” können weitere Subdomains angelegt werden in der Form “[NAME].link275.square7.ch”.
Dann haben wir dort noch das Heimverzeichnis, das ist das interne Verzeichnis dass du aber nicht so oft brauchen wirst. Du brauchst es beispielsweise, um über einen .htacccess-Generator (zu dem kommen wir später noch) den internen Pfad anzugeben. Dieser heißt immer /users/[NAME]/www/.
Dann deine Hauptadresse die den von dir bei der Registrierung eingegebenen Benutzernamen erhält, und über die deine Seite erreichbar ist. EMail-versand und Socket-Zugriffe sind gerade uninteressant. Und dann haben wir noch die Speicherauslastung, wieviel von deinen rund 7GB schon belegt ist.

Das war’s im großen und ganzen, von dem was uns gerade interessiert. Ich hab’ das hier kurz angeschnitten, damit du schonmal einen groben Überblick bekommst, wie du damit umzugehen hast.

Aber was dich nun primär interessiert, ist wohl, wie du Dateien auf einem Server bereitstellst und von überall aus Verfügbar machst. Und hierfür gibt es ein sehr schönes Tool, “FileZilla”. Such dir von dieser Seite die gewünschte Version und lade sie herunter. Installiere FileZilla und starte es dann.

Anzumerken sei, dass dein Server (http://www.[NAME].square7.ch) nicht gleich sofort verfügbar ist, und es so zwischen 30 Minuten und 2 Stunden dauern kann, bis er erreichbar ist. Warte also einfach solange, tring Tee oder Kaffe, steck’ dir ‘ne Kippe an oder geh ne runde spazieren und schau in einer Stunde nochmal rein.

So, wieder da, wieder dabei, weiter geht’s ;) FileZilla ist denke Ich einmal gestartet, und du siehst nun die Oberfläche, die, zugegeben, ein wenig verwirrend ist. Ich verbringe meine Zeit nicht damit, jeden Menüpunkt zu erklären, sondern will dir einfach vermitteln, wie du nun deine Dateien da hochbekommst :)


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Das Bild wird hier ein wenig zu klein dargestellt, klicke also auf den Link darunter (in voller Größe ansehen).
Ich will dir einmal anhand der Nummerierungen erklären, was was ist:

  • 1
  • Hier gibst du deine Daten ein. Das heißt den Server, auf den die Daten geschoben werden sollen, den Benutzernamen, den du ausgewählt hast, das Passwort, welches du dafür vergeben hast und, optional, den Port, welcher für FTP standardgemäß Port 21 ist. Diesen musst du aber nicht unbedingt eingeben. Danach klickst du auf “Verbinden”.

  • 2
  • Das hier ist schlicht das Ausgabefenster. Hier wird, nachdem du auf “Verbinden” geklickt hast, gelistet, dass der Server sich gerade verbindet, ob das Passwort korrekt ist und all das. Wenn etwas schief läuft, z.B. der Server (noch) nicht erreichbar ist oder das Passwort falsch war oder der Server falsch eingegeben wurde (wie das geht zeige Ich dir nach dieser Auflistung der Punkte), dann wird das dort ausgegeben

  • 3
  • Das hier ist ein Explorer in dem du die Verzeichnisse auf deinem PC durchforsten kannst

  • 4
  • Hier werden, wenn du mit dem Server verbunden bist, die Verzeichnisse des Servers aufgelistet

  • 5
  • Wenn du im Fenster darüber (Punkt 3) ein Verzeichnis wählst, erscheinen hier die Dateien die im jeweiligen Verzeichnis enthalten sind. Du kannst aber auch hier durch die Verzeichnisse navigieren

  • 6
  • So wie es sich mit Punkt 5 zu Punkt 3 verhält, so ist es hier mit Punkt 6 und Punkt 4, du wählst im oberen Fenster immer die Verzeichnisse, im unteren werden die Dateien angezeigt. Du wirst hauptsächlich in diesem Fenster unterwegs sein

  • 7
  • Auch wieder ein Ausgabefenster, welches dir aber diesemal nur anzeigt, welche Dateien gerade hochgeladen werden. Hier wird jeweils zu einer Datei oder einem Verzeichnis der Fortschritt in Prozent angezeigt, sodass du verfolgen kannst, wann die Datei auf dem Server liegt. Unten hast du noch 3 Registerkarten. Zum einen die Dateien die gerade übertragen werden, dann die erfolgreichen Übertragungen und die, die fehlgeschlagen sind.


Wollen wir nun einmal unsere ersten Dateien auf den Server laden. Baue also zuerst einmal Verbindung zum Server auf.

Gib den Server, den Benutzernamen und das Passwort ein. Den Server schreibst du in dieser Form:

URL: http://www.[NAME].square7.ch/
So muss der Server in FileZilla eingegeben werden:
ftp.[NAME].square7.ch

Daneben noch Benutzername und Passwort, und schon kannst du auf verbinden klicken. Läuft alles glatt, solltest du in etwa solch einen Text im Ausgabefenster sehen:


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Und dann haben wir es im Endeffekt auch schon geschafft. Wähle links die Dateien oder Ordner und ziehe Sie einfach ins rechte Fenster, um sie auf den Server zu laden. Du kannst auch aus einem geöffneten Order im Windows Explorer heraus die Dateien oder Verzeichnisse einfach in FileZilla reinziehen.

Wenn du das hast, kannst du im Browser nun deine URL eingeben (http://www.[NAME].square7.ch/) und die hochgeladenen Dateien ansehen oder herunterladen.

Wichtig: Jeder Hoster (also square7.ch, bplaced.net, ohost.de usw…) verlangen ein Impressum!
Platziert also einfach eine HTML-Seite in’s Root-Verzeichnis eures Servers (also Pfad “/”) und verlinkt dort auf ein Impressum. Ich zeige einmal an einem Beispiel wie Ihr es machen könntet: klick. So in etwa könnte es aussehen. Damit der Besucher eben an dem Impressum vorbeikommt und gesehen hat dass es eins gibt. Ich hab’ das Impressum mit diesem Impressum-Generator gemacht.
Ihr könnt euch den Ordner wenn Ihr möchtet hier runterladen und in eurem Root-Verzeichnis entpacken. Aber das ist wie gesagt nur ein Beispiel ;)


Wenn du FileZilla das nächste mal öffnest, kannst du über diesen kleinen Pfeil-Button rechts neben “Verbinden” klicken, um eine Liste mit zuletzt verbundenen Servern anzuzeigen, dann sparst du es dir, das immer wieder auf’s neue einzugeben. Aber Vorsicht, euer Passwort welches Ihr in FileZilla verwendet, wird unverschlüsselt in eine Datei zum abrufen geschrieben!

Ja … und nun kannst du alle möglichen Dateien oder Verzeichnisse dort hochladen, oder auch deine Webseite dort platzieren. Mein ganzer Blog läuft beispielsweise auf meinem link275.square7.ch server :D Und auch Ich hab’ hier so meine Verzeichnisstruktur, damit Ich meine Dateien speichern und hier in meinen Artikeln verlinken und Bilder anzeigen oder euch Zeugs herunterladen lassen kann :-)

Eines will Ich dir noch zeigen, und zwar, wie du für ein Verzeichnis einen Passwortschutz einrichtest. Dafür klicke nun auf diesen link: hier klicken.
Du findest einen online-htaccess-Generator. Dieser erstellt automatisch eine .htaccess und eine .htpasswd -Datei, die deinem Server einen Passwortschutz in dem Verzeichnis, in dem die Dateien abgelegt werden, einrichtet.
Sehen wir uns das Formular einmal genauer an, Ich sage dir einfach was du wo anstellen musst ;)
Gib unten für den internen Pfad folgendes an: /users/[Benutzername]/www/[Verzeichnis]
Ersetze hierbei [Benutzername] durch deinen Benutzernamen (bei mir link275) und [Verzeichnis] durch das Verzeichnis, dass mit Passwort geschützt werden soll.
Dann im Feld ‘Name’ einfach irgend einen Text als Aufforderung ein, der dann im Passwort-Abfragedialog mit angezeigt werden soll.
Danach im Feld ‘Userlist’ gibst du einen oder mehrere Namen (pro Zeile einen) ein, um festzulegen, mit welchen Usernamen das Verzeichnis betreten werden darf.
Parallel dazu gehe auch für das Feld ‘Passwörter’ vor. Wenn in Zeile 1 für ‘Username’ zum Beispiel “Max” steht, ist auch das erste Passwort in diesem Feld für User “Max”.

Beispiel:
In der Userlist steht:


Max
Tom
Jonas


und im Feld Passwörter steht:


123
abc
xyz


Dann kann der User “Max” das Verzeichnis mit dem Passwort “123” betreten, User “Tom” mit dem Passwort “abc” und User “Jonas” mit dem Passwort “xyz”.
Das danach mit dem “Fehlerseiten definieren” kannst du dir eigentlich sparen.
Gib dann noch die Email-Adresse an, an die die Daten geschickt werden sollen und klicke auf “Code erzeugen”.

In deinem Email Postfach trudelt sogleich eine Mail ein. Da steht nun irgendwo “Das Ergebnis kannst du nun unter folgender URL abrufen:”. Klicke auf den Link der nach diesem Text kommt. Du wirst dann weitergeleitet auf eine Seite, in der du den Code einsehen kannst. Einmal für die .htaccess-Datei und einmal für die .htpasswd-Datei.
Wenn wir nun die Benutzernamen und die Passwörter aus meinem Beispiel von eben hernehmen, sehen die Daten wie folgt aus:

Die .htaccess


AuthUserFile /users/link275/www/verzeichnis/.htpasswd
AuthName “Gib Benutzername und Passwort ein”
AuthType Basic

require valid-user


und die .htpasswd


Max:$1$6ZqLB6OU$Ald4k8XiIR/AY7amJsnMN.
Tom:$1$1ulX.7LU$z/cXQkw4DtfXU3NUUesli/
Jonas:$1$kEFAMFM2$EC39GKm86PQKg.45YMeNO0


Erstelle nun auf deinem PC zwei Dateien. Am besten du gehst auf deinen Desktop und erstellt 2x über Rechtsklick->Neu->Textdokument 2 Textdateien und nennst die eine “htaccess.txt” und die andere “htpasswd.txt”.
Öffne nun jeweils die Datei und kopiere den Inhalt aus dem Feld .htaccess in die htaccess.txt und den Inhalt aus dem Feld .htpasswd in die Datei htpasswd.txt.
FileZilla hast du sicherlich bereits offen. Navigiere also in FileZilla in auf deinem Server (die Fenster rechts) zum Verzeichnis welches geschützt werden soll, und betrete dieses. Ziehe diese beiden Dateien auf deinem Desktop in diesen ordner rein. Damit nun noch alles klappt, musst du die Dateien, wenn beide komplett hochgeladen sind, umbenennen.
Klicke auf die htaccess.txt und drücke dann [F2], benenne Sie um in “.htaccess”, also füge vorne einen Punkt an, und nimm das “.txt” hinten weg. Dasselbe machst du mit der htpasswd.txt. Du solltest jetzt diese beiden Dateien in dem Verzeichnis haben(kann ja auch mehr drin sein, was weiß ich):


.htaccess
.htpasswd


Und wenn du das hast, bist du eigentlich schon fertig. Wenn du nun im Browser deinen Server aufrufst und in dieses Verzeichnis wechseln willst, wirst du erstmal aufgehalten, denn ein Dialog poppt auf. Gib also nun den Benutzernamen und das dazugehörige Passwort ein, welches du in der .htaccess und in der .htpasswd definiert hast, und erst dann hast du Zugang zu diesem Verzeichnis (also ‘Max’ und ‘123’, ‘Tom’ und ‘abc’ oder ‘Jonas’ und ‘xyz’).

Noch ein letzter wichtiger Tipp: Jede Datei oder jedes Verzeichnis welches mit einem Punkt beginnt, ist auf dem Server unsichtbar. In FileZilla kannst du sie sehen, im Browser nicht. Das klappt natürlich nicht nur mit .htaccess oder .htpasswd-Dateien, es kann auch ein beliebiges Verzeichnis sein oder irgendeine Datei ;)

Und schon sind wir am Ende des heutigen Tipps angelangt ;) War doch gar nicht so schwer :)

Marius

3D-Cursor wieder auf null setzen

Hallo,

Wenn du mit der linken Maustaste (LMT) irgendwohin klickst, platzierst du dort den 3D-Cursor. Doch meist möchtest du diesen immer auf dem Punkt X=0, Y=0 und Z=0 haben. Du kannst nun versuchen, ihn in der Top-, Front- und Seiten-Ansicht genau zu positionieren. Oder aber du verwendest dafür eine simple Tastenkombination. Drücke einfach [Shift+S]->Cursor to Center, und der 3D-Cursor springt sofort auf Position 0:


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Marius

[Tipp des Tages] Für alles …

Hallo :)

Hiermit starte Ich meine “Tipp des Tages” – Reihe, wo Ich ab und an Tipps und Kniffe poste ;)

Heute will Ich euch eine Seite vorstellen, die Ich vor kurzem gefunden habe, als Ich nach einem .htaccess Generator gesucht habe.
Die Seite heißt “fueralles.de” und enthält eine Fülle an Generatoren für beisp. WebChats, .htaccess-Dateien, SHA-Hash Generator, PopUp, Favicon und einige mehr. Ihr
könnte die Seite HIER besuchen. Einiges davon könnte euch vielleicht auch nützlich sein :-)

Gruß
Marius

Die Properties – Object

Heute wollen wir uns mal mit dem Reiter “Object” in den Properties beschäftigen. Startet wie immer Blender und wählt, insofern nicht schon gemacht, den Würfel aus. Geht dann im Properties Fenster auf “Object”:


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Hier haben wir nun mehrere Panel. Diese können ein- und ausgeklappt werden. Klappe zuerst einmal alle ein, sodass nur die Überschrift zu sehen ist. Drücke dafür bei den ausgeklappten Paneln auf den schwarzen Pfeil vor dem Namen des Panels. Lasse den ersten Panel “Transform” jedoch ausgeklappt. Achja, und ziehe eventuell das properties Fenster ein bisschen größer. Das sollte nun in etwa so aussehen bei dir:


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Gehen wir also nun einmal die meist benötigten Panel durch und arbeiten uns durch die einzelnen Funktionen der jeweiligen Panel.

Panel #1 – Transform

Hier kannst du Location (Taste [G]), Rotation (Taste [R]) und Scale (Taste [S]) einstellen, also nichts, was man nicht auch über Kürzel erreichen könnte ;-)

Panel #3 – Transform Locks

Das ist da, um Location/Ratation/Scaling einzelner oder mehrerer Richtungen zu deaktivieren. Beispiel:


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Aktiviere zusätzlich noch Rotation und Sclaing, indem du [Schift] gedrückt hältst und die beiden Felder anklickst. Lasse [Shift] danach wieder los.
Du befindest dich im Object -> Transform Locks -Panel. Klicke nun einige Felder an. Am 3D-Manipulator siehst du nun, was gesperrt ist und was nicht.

Beispiel:

Hier siehst du, habe Ich X-Location, Y-Translation und Z-Scale gesperrt. Auch zu sehen ist, dass die entsprechenden Richtungen im 3D-Manipulator unsichtbar sind. Probiere dich ein wenig daran, und entscheide für dich selbst ob du das gebrauchen kannst oder eher weniger. Ich jedenfalls hab’ das noch nie gebraucht ;-)

Panel #6 – Display


Der Artikel wird grade erst erstellt. Ein wenig Geduld ;-)


Das Tool Shelf

Ich will dir heute zeigen, was du im Object Mode mit dem Tool Shelf anstellen kannst.
Starte einfach mal Blender, klicke den SplashScreen weg und lösche den Würfel. Füge stattdessen eine Kugel hinzu. Drücke dazu [Shift+A] und navigiere zu Mesh->UV Sphere.

Wenn du den ToolShelf Panel noch nicht da hast, öffne Ihn. Klick im 3D-View oben links auf dieses kleine Plus oder drücke einfach die Taste [T].

Sehen wir uns einmal die Optionen für “Transform” an:


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Dann gibt es da noch den Punkt Origin. Hier kannst du zum Beispiel den 3D-Cursor als Ausgangpunkt für Transformationen, Rotationen oder Scaling festlegen.

Nun der nächste Punkt, “Object”:


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Duplizieren kannst du auch, indem du [Shift+D] drückst. Objekte entfernst du mit [X] oder [Entf]. Ob du nun Tastenkürzel verwendest, oder die Aktionen über das Toolshelf tätigst, bleibt dir überlassen :-)
Zum “Join” kommen wir später noch.

Im nächsten Abschnitt, “Shading”, haben wir “Smooth” und “Flat”. Zum Vergleich:


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Anhand dieser beiden Bilder wird sehr gut deutlich, was diese Option bewirkt. Wenn wir Objekte “smoothen”, werden die Kanten geglättet. Nicht zu verwechseln mit diversen Modifiern wie zum Beispiel “Subdivision Surface”, über den du später noch viel erfahren wirst.
Ich versuche einmal, an einer Skizze zu zeigen, wie “Smoothing” funktioniert:


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Tja, und mit den momentan interessanten Optionen des Tool Shelf war es das für’s erste schon :-)


Im nächsten Artikel werden wir den Punkt “Object” in den Properties einmal unter die Lupe nehmen. Das wird ein relativ großer Artikel, daher wäre mein Vorschlag an dich, dir einfach einmal die letzten Artikel ein wenig durchzusehen und alles nochmal ein wenig aufzufrischen :-)
Und in den nächsten Artikeln werden wir dann richtig in Blender einsteigen, das heißt wir werden Objekte verformen, texturieren, modellieren, Texturen zuweisen, Extrudieren, …
Bald wirst du auch Dinge wie beispielsweiso solch eine Lampe und viele andere Dinge zaubern können :-)


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Bis demnächst
Marius

Die Kameraperspektive

Wie du weißt, gelangst du mit drücken von [0] immer in die Kameraansicht (Ja, sieht wie ein ‘O’ aus, ist aber ‘Null’ ;) ). Davon ausgehend, dass du einfach Blender geöffnet und den Standardbildschirm vor dir hast, sieht das nun so aus:


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Wähle nun -wie immer mit RMT- die Kamera aus. Dafür musst du die Kameraperspektive nicht verlassen. Bewege einfach die Maus auf die gestrichelte Linie und führe einen Rechtsklick aus. Die Linie(n) werden nun gelb, wie bei ausgewählten Objekten in Blender üblich:


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Wir können nun (immer noch ohne die Kameraansicht zu verlassen) die Kamera Grabben ( [G] ), rotieren ( [R] ), zoomen und schwenken. Folgende Schritte kannst du nur ausführen, wenn die Kamera wie oben beschrieben ausgewählt (selektiert) ist:

  • Grabben
  • Drücke einfach nur die Taste [G] und bewege nun die Maus. Du kannst auch hier nun zusätzlich (wenn du dich bereits im Grab-Modus befindest, also [G] gedrückt hast) mit drücken von [Shift] genauer-, oder mit drücken von [Strg] um jeweils 1 BE grabben. Drücke zusätzlich [X], [Y] oder [Z], um nur in je eine Richtung zu grabben.

  • Zoomen
  • Drücke [Shift+F] und bewege dein Mausrad hoch und runter, um zu zoomen. Es erscheint ein kleiner Dialog der an den Ecken einen Rand hat (Abbildung 1)

  • Schwenken
  • Drücke wieder [Shift+F] und bewege diesmal die Maus selbst nach links oder rechts. Die Kamera schwenkt in die jeweilige Richtung

  • Rotieren
  • Drücke [R] und bewege die Maus. Drücke zusätzlich [X], [Y] oder [Z], um nur in je eine Richtung zu rotieren.


Wichtig:

  • Mit [ESC] kann der Vorgang wie immer abgebrochen werden
  • Für rotieren und grabben können jeweils Richtungstasten ([X], [Y] oder [Z]) plus die Taste [Shift] für langsame Bewegung oder [Strg] für je 1 BE gedrückt werden




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Zusätzlich können noch weitere Einstellungen über das Properties Fenster gesetzt werden. Die Kamera ist immer noch ausgewählt. Navigieren wir im Properties-Fenster zum Reiter “Object Data”, dort wo das Kamera-Symbol ist. Dann klappen wir, wenn nicht schon offen, den “Lens”-Panel auf:


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Spiele mit diesen Optionen ein wenig herum, um ein gutes Gespür dafür zu bekommen, welche Option was bewirkt. Und nicht vergessen: Kaputt machen kannst du ja nichts ;-)

Individuelle Fensterpositionierungen erstellen

Wenn du Blender startest, siehst du oben über dem 3D-View in der Infoleiste die Fensteranordnung/ansicht mit der du standardmäßig arbeitest:

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Klicke einmal auf das “+”, um einen neuen “Screen” hinzuzufügen (grün markiert im Bild). Dort steht nun “Default.001″.
Nun bewege die Maus in den Bereich des 3D-View und drücke z.B. die Taste [N], verändere die Ansicht überall einfach ein wenig, ziehe den Outliner ein wenig größer, teile die Ansicht des 3D-View 1 oder 2 mal.
Und jetzt wird’s spannend. Wähle nun aus der Liste der vordefinierten Screens (blau markiert im Bild) die Ansicht “Default”.
Es sieht nun genauso aus wie vorher. Wählst Du aber nun aus der Liste wieder “Default.001″, hast du wieder die veränderte Ansicht. Das ist praktisch, um eigene Ansichten zu speichern, du kannst diese nach belieben abrufen. Positioniere alle Fenster und Panel in Blender so wie es beispielsweise am praktischsten ist, ein Objekt von allen Seiten zu sehen. Vergib dafür einen Namen und speichere diese Ansicht dann. Diese Ansicht geht natürlich nicht verloren sondern bleibt bestehen :-)

Du kannst nun das “Default.001″ umbenennen, denn der Name sagt nicht wirklich was zur Ansicht aus. Klicke dafür einfach in das Textfeld, in dem “Default.001″ drinsteht und gib einen neuen Namen ein. Bestätige den Vorgang mit drücken der [enter] Taste. Um eine Ansicht zu löschen, klicke einfach auf das “X”.

Fenster [Splitten, Zusammenfügen]

Ihr habt in Blender zu Anfang fest vordefinierte Fenster. Da haben wir unten die Timeline, in der Mitte das 3D-View, Rechts Outliner(oben) und Properties(unten) und ganz oben die Infoleiste.
Wir ändern die Größe der Fenster -wie du es bestimmt schon von anderen Programmen kennst-, indem wir die Maus an den Rand eines Fensters bewegen bis ein Pfeil auftaucht, der in beide Richtungen zeigt. Wenn dieser Cursor zu sehen ist, kannst du klicken und das Fenster in der Größe verändern.
Aber es geht noch mehr. Du kannst die Fenster in weitere Fenster gleichen Typs aufsplitten. Gehe einfach mit der Maus in die jeweils obere rechte Ecke zu diesem gestreiften Dreieck. Bist du mit der Maus darüber, erscheint der Mauscursor als kleines weißes Kreuz. Dann kannst du dort klicken und nach links ziehen:


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Jetzt haben wir eine geteilte Ansicht. Jenachdem ob Ihr nach links oder nach unten zieht, erzeugt Ihr ein neues vertikales oder horizontales Fenster.
Habt Ihr nun zwei gesplittete Fenster, kannst du das natürlich auch wieder zu einem Zusammenfügen. Dafür musst du das Fenster auswählen, das auch nach links in ein anderes gezogen werden kann. Anhand des Bildes von eben: Das linke kannst du mit dem rechten vereinen, indem du es oben rechts an der Ecke anfässt und nach rechts ziehst. Im rechten Fenster erscheint sogleich ein Pfeil. lass dann einfach los, um die Ansicht zusammenzufügen.
Mit dem rechten der beiden Fenster hätte das nicht funktioniert, weil rechts oder über diesem kein anderes war.


  • Das Fenster das du anfässt ist das, welches nach Abschluss des zusammenfügens noch da ist
  • Mit [Escape] kannst du wie immer die Aktion abbrechen

Ebenen / Layer

Du kannst Objekte (oder auch mehrere) auf eine eigene Ebene verschieben. Das ist praktisch, wenn du z.B. gerade sehr viele Objekte hast, und dich aber nur auf einige wenige konzentrieren willst. Hierfür können wir das/die Objekt(e) auf eine andere Ebene befördern. Das Ebenensystem ist relativ einfach. Wir haben in der Menüleiste des 3D-View unsere 20 Ebenen:

Du siehst, es stehen dir 20 Ebenen zur Verfügung. Momentan befindest du dich im ersten Layer, also der oben links.
Dort ist auch ein gelber Kreis. Wenn du auf einen anderen Layer klickst, wird dieser dunkelgrau, der gelbe Kreis im ersten Layer bleibt jedoch:

Das bedeutet, dass auf diesem Layer Objekte sind, und dass eines davon ausgewählt ist. Auch wenn du mit [A] alle abwählen würdest, wäre der Kreis immer noch gelb. Wollen wir einmal die Lampe auf einen anderen Layer verschieben. Dafür wähle nun deine Lamp aus. Klicke nun in der unteren Menüleiste des 3D-View auf Object->Move to Layer. Oder drücke einfach nur einmal [M]. Wähle nun aus dem aufspringenden dialog irgendeinen Layer aus und klick drauf.
Ich habe die lamp mal 3 Layer nach rechts geschoben. Was interessant ist: Jetzt ist ja immer noch unsere Lamp ausgewählt. Das heißt, unten in unseren Layern sehen wir nun 2 Kreis in 2 Layern.


-> Kreis bedeutet, dass hier auf jeden Fall Objekte sind
-> Ist der Kreis Gelb, bedeutet das, dass in diesem Layern ein Objekt ausgewählt ist


Ich zeige das mal anhand einiger Bilder:

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Du siehst, so schwer ist das gar nicht :-)

Der Object Mode

Wenn du Blender startest, siehst du unten in der Menüleiste, dass der Object Mode (Objektmodus) aktiv ist:


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In diesem Modus kannst du Dinge einstellen wie Rotation, Verschiebung, Skalierung (allgemein nennt sich das “Transformation”), du kannst Objekte hinzufügen oder Löschen, duplizieren, zusammenfügen, parenten oder keyframes setzen. Alles Einstellungen die jeweils das ganze Objekt, bzw. die Szene, das drumherum etc.. betreffen. Was wir in diesem Modus nicht können, ist beisp. hinzufügen oder entfernen von einzelnen Kanten, löschen einzelner Flächen, extrudieren und dergleichen. Das funktioniert im Edit-Mode.

Der Object Mode ist in erster Linie dazu da, um neue Objekte in die Szene mit aufzunehmen, und diese grob zu bearbeiten. Hier können Relationen zu anderen Objekten hergestellt werden, hier wird die Kamera, die einzelnen Objekte, oder auch das Licht positioniert.

Kurz gesagt: Die Objekte selbst kannst du damit nicht bearbeiten (also zum Beispiel das Extrudieren, Verschieben/Entfernen/Hinzufügen/Transformieren der Objekte kann hier nicht vorgenommen werden).

Marius